5. November, 2008

Schlümpfe-Video zur Dialektik der Aufklärung

Ich habe das zwar auch in meinem Blog vorgestellt, aber dieses entzückende Video zur Dialektik der Aufklärung wollte ich euch einfach nicht vorenthalten. Ausserdem passt es ja durchaus zu unserem Schupp-Text, wenn ich mich recht an die Einleitung erinnere.

5. November, 2008

Ein adventlicher Samstagnachmittag in Bad Ischl…

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte grad VL bei Prof. Raberger – und da ist mir folgende Idee gekommen (die ich euch nicht „vorenthalten“ möchte): Hättet ihr vielleicht Zeit und Lust an einem der kommenden Samstagnachmittage mit dem Zug nach Bad Ischl zu fahren, dort gemütlich wo einen Tee, Kaffee oder gerne auch einen Glühwein trinken, einen Zaunerstollen essen, vielleicht ein bisschen durch den Weihnachtsmarkt bummeln und anschließend Prof. Raberger bei seinen abendlichen „Ringvorlesungen“ = Vorabendmesse beizuwohnen?

Ich könnte mir das sehr gut vorstellen, dass das eine feine Sache werden könnt… Wenn ihr „dabei“ seids, schau ich mich gerne um die Terminkoordination um (wann das denn überhaupt ginge, wegen Züge usw),

Freu mich auf eine Rückmeldung von euch!
Liebe Grüße, Maria

4. November, 2008

Terminhinweis: Symposium „endlich-ewig“

7. und 8. November im Festsaal des Landesmuseums
mit Greshake, Gronemayer, Heintel
Mehr Infos

29. Oktober, 2008

Nächster Termin: Mo. 17.11., 19.00 Uhr

Unser nächster Termin ist am Mo. 17. November ab 19.00 Uhr. Wir treffen uns wieder im Zentrum. Da wir beim letzten Mal nicht ganz fertig geworden sind, haben wir beschlossen „Weniger ist mehr“. Zu lesen ist bis Seite 62. Die Vorbereitung der Kapitel haben wir aufgeteilt: Andrea macht I.3., II.1. und II.2. auch jemand – da weiss ich aber nicht mehr wer – bitte posten. Maria hat dankenswerter Weise den neuen Text aus dem Schupp-Buch kopiert, dieser findet sich in der Sapientia Mappe in der Bibliothek.

28. September, 2008

Neuer Termin 23.Oktober

Der nächste Termin ist am 23. Oktober ab 18.00 Uhr im Zentrum. Da wir im September den ersten Teil des Schupp-Textes nochmal vertieft haben, gehts weiter mit dem zweiten Teil. Maria, Olga und Andrea haben sich bereit erklärt jeweils ein Drittel vorzubereiten, da uns allen dieser Teil sehr schwierig erschienen ist.

22. September, 2008

Ideologiekritik

Elisabeth Schüssler Fiorenza argumentiert, „dass weder die Rede von patriachalen G*tt noch die matriachaler Göttin, weder das Muskuline noch das Feminine, weder die Rede von göttlicher Vaterschaft noch die komplementärer Mutterschaft fähig ist, von G*tt adäquat zu sprechen. Vielmehr sind alle kyriarchalen Symbole – Männlichkeit und Weiblichkeit, helle und dunkle Hautfarbe, Herr-schaft und Unterordnung, Wohlstand und Ausbeutung, Nationalismus und Kolonialismus – in einer permanenten feministischen Ideologiekritik sorgfältig auszutesten. Eine kritisch feministische Befreiungstheologie darf sich weder nach der etablierten Dogmatik noch nach den kulturellen Herr-schafts- und Sprachsystemen richten. Sie muss vielmehr versuchen, sowohl die negativen wie auch die positiven G*tteserfahrungen von Frauen kritisch zu benennen und zu reflektieren. Deshalb ist es nötig, eine permanente kritisch-theologische Selbstreflexivität zu kultivieren, die einerseits fähig ist, das Reden von G*tt zu verwerfen, das die hierachisch Männlichkeit oder einen Idealtyp von Weiblichkeit als g*ttlich behauptet und damit das kulturelle Sex/Gender System des Westens in den Himmel hinein projiziert“.

Quelle: Elisabeth Schüssler Fiorenza, Grenzen überschreiten, Der theoretische Anspruch feministischer Theologie, Münster 2004

22. September, 2008

Neue Optik für den Blog

Ich habe mir gedacht, ich beseitige jetzt mal das Auto und ersetze es durch ein Hausboot. Hausboote sind so ein Traum von mir – da würde ich gerne wohnen, da ich das Wasser wirklich liebe. Das Foto ist in Amsterdam aufgenommen – ich nehme mal an, dass Maria da auch positive Assoziationen hat. Liebe Grüsse.

2. August, 2008

…vielleicht auch eine Motivation…

…oder „mission statement“ von Sapientia:

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

… da können wir ja noch viel drüber diskutieren. Aber mal in diesem Sinne: Sapere aude!

2. August, 2008

Wissenschaft ist Weltentwerfen in Herrschaftszeit

Die These von Ina Praetorius, dass Wissenschaft in westlicher Tradition Weltentwerfen in Herrschaftszeit ist, ist für mich eine im Kontext der Reflexion über Wissenschaft beeindruckend und eine nachhaltig prägende Überlegung. Diese These verpackt Ina Praetorius in eine Geschichte, in verschiedene Szenen, die deutlich machen, dass es ein Unterschied ist, ob jemand denkt, der/die „Herrschaft über die Zeit und damit Herrschaft über andere“ hat oder jemand, der/die in fragmentierter Zeit tätig ist. Das Denken in störungsfreier Zeit hat sich als das vermeintlich einzig wertvolle Denken etablieren können und damit zeitlose Gültigkeit beanspruchen können.
Dieses Denken in störungsfreier Zeit gerät an seine Grenzen: denn dieses Denken ist fähig, die Welt zu zerstören. Nicht umsonst schreibt Ina Praetorius an anderer Stelle davon, dass Ethik heute als Ethik von Überleben zu verstehen ist: Umweltzerstörung, Atombomben und neue Reproduktionstechnologien sind der Kontext heutigen Nachdenkens über gutes Leben.

Leider habe ich das nicht elektronisch – darum:

Literatur:
PRAETORIUS, Ina, Theologie in der fragmentierten Zeit, Reflexionen, ausgehend vom Begriff „Postmoderne“, in: PRAETORIUS, Ina, Skizzen zur feministischen Ethik, Mainz 1995, 33-46
PRAETORIUS, Ina, Frauenforschung in der Ethik, in: Schlangenbrut 34 (1991)

1. August, 2008

Neuer Termin 23. September

Unser nächster Termin ist am Di. 23. September 2008, 18.00 Uhr.
Ort: Zentrum der Theologiestudierenden
Text: der zweite Teil des schon kopierten Schupp-Textes wird besprochen

24. Juli, 2008

Seminararbeiten: http://textfeld.ac.at/

Auf http://textfeld.ac.at/ gibt es die Möglichkeiten Seminararbeiten oder auch Dimplomarbeiten, Dissertationen ins Internet zu stellen. Ich tue das schon länger, weil ich es komisch finde, dass irgendwas, was vielleicht wer anderer gut brauchen kann, in der Schublade versauert. TheologInnen sind dort leider wenige, Philosophie schon eher. Aber es würde nichts dagegegensprechen die Präsenz der Theologie da zu erhöhen und das zu nutzen unsere Arbeit auszutauschen.

24. Juli, 2008

Ideen- und Gedankensammlung vom ersten Treffen

Was können wir uns wie vorstellen: Anliegen, Motivation, Themen

„Vorzug“ für Primärliteratur – verschiedenster Art
Buchvorschläge:
Gottesvorstellungen: Der eine Gott und die Göttin (Autor?)
Grundkurs des Glaubens (Karl Rahner)
Glaube – Kultur – Symbol (Franz Schupp)
Dialektik der Aufklärung (Adorno/Horkheimer)
Autorenvorschläge:
Hannah Arendt
Klassiker wie Augustinus, Thomas von Aquin vielleicht auch Sokrates oder Aristoteles….
Plessner und Gehlen zur Anthropologie
Feministische Theologie
Befreiungstheologie
Aktuelle Themen aus Pastoral/Pfarren/Praxis/Diözese/Studium: Fragen, Anliegen, Probleme usw. wie etwa vor kurzem die Diskussion um den Taufritus, Frauenordination usw.
Die vielfach gegensätzlich bzw. die als sich gegenseitig ausschließenden erachteten Themen von Glaube und Vernunft; Theologie treiben – eine Wissenschaft?

24. Juli, 2008

Ideen Ausflüge

Gemeinsamer Besuch von diversen Veranstaltungen (z.B. Ökumenische Sommerakademie Kremsmünster) – aber auch solcher, die als eher konservativ gelten: Jugendkatechese des Bischofs, Loretto usw.

Jährlicher Ausflug z.B. zur Ringvorlesung (=Predigt) Prof. Rabergers’ in Bad Ischl

24. Juli, 2008

Modalitäten, die bisher vereinbart wurden

  • Möglichst regelmäßige Treffen – um den roten (Diskussions-)faden nicht zu verlieren – am Besten alle zwei Wochen; Festlegung auf einen Tag zu Semesterbeginn
  • Gemeinsames Erarbeiten von Texten – bzw. Lesen du Vorbereitung zuhause und Diskussion in der Runde; evtl. bereitet jemand ein kurzes Eingangsstatement vor – und moderiert anschließend das Treffen
  • im „Geiste“ der Themenzentrierten Interaktion: Ich – Wir – Es – Globe
  • Aktuelle Themen zu Beginn des Treffens besprechen; eine Zeit von etwa 15-20 min dafür anberaumen und gegebenenfalls eines der brennendsten Themen bei künftigen Treffen vertiefen und weiter diskutieren. Solche aktuellen Themen sind sozusagen auch „Fundstücke“, die sich außerdem gut dafür eigenen, in den Webblog vorgestellt und diskutiert zu werden.
  • Es werden die einzelnen Diskussionen nicht mitprotokolliert – jeder ist eingeladen selber Notizen zu machen um dann in einer kurzen Abschlussreflexion etwaige Schwerpunkte, Erkenntnisse festzuhalten. (Eine Form der Ergebnissicherung – um den Einstieg in das nächste Treffen zu erleichtern.)

24. Juli, 2008

Idee Film

Vorschlag von Maria: mal einen Film anzusehen – und diskutieren: ich hätte DVD’s von Adorno (Wer denkt ist nicht wütend), Heidegger (Im Denken unterwegs), Bloch (Mystik und Hoffnung), Es war 1924 – Der Weg zur kritischen Theorie, Habermas (Einladung zum Diskurs).–> der methodischen Vielfalt zuliebe ;-)